Villach am Marktmorgen
Der Platz riecht nach Brot, Äpfeln und frischem Käse, und Händlerstimmen schaukeln im Takt der Körbe. Eine Frau empfiehlt einen Kräuterstrudel, ein Mann erzählt von Flussschwankungen und Tomatensorten. Man probiert, nickt, lächelt, und plötzlich gehören Beutel und Gespräch zusammen. Beim Weggehen raschelt Papier wie Laub, und der Gedanke entsteht, morgen wiederzukommen. Märkte sind geliehene Wohnzimmer, in denen Vertrauen so selbstverständlich steht wie die Holztische.